CETIM
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1202 Genève | Suisse
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Über uns:
„Es gibt nicht eine entwickelte
und eine unterentwickelte Welt,
sondern nur eine schlecht entwickelte Welt“
 
Diese Überzeugung, die 1970 zur Gründung des CETIM führte, stellt die Annahme des rein positiven westlichen Entwicklungsmodells in Frage.
 
Diese „schlechte Entwicklung“, deren Dimensionen nicht nur wirtschaftlich sondern auch sozial und ökologisch sind, beschränkt sich nicht nur auf die Dritte Welt. Sie schliesst die ganze Welt ein: die starke Verschuldung, die soziale und wirtschaftliche Auszehrung vieler Länder des Südens, und die immer grösseren Unterschiede zwischen Lebens- und Konsumverhältnissen der Reichen und der Armen bestätigen die aktuelle Bezeichnung einer einzigen schlechten Entwicklung. In der Tat, wenn man sich an die Statistiken und Analysen der verschiedenen Institutionen der Vereinten Nationen (VN) hält, wurden noch nie zuvor so viele Völker von chronischer Armut betroffen; zugleich verbreiten sich ökologische Katastrophen, drohen dem Überleben der Menschheit und des Planeten und bergen neue potenzielle Konfliktursachen. Ausserdem stellen Rüstungsfragen einen zentralen Faktor dieser schlechten Entwicklung dar.
 
Im Rahmen der heutigen „Globalisierung“ müssen neue Verhältnisse zwischen Nationen, Völkern und Menschen entwickelt werden, im Gleichritt mit den wirtschaftlichen Veränderungen.
 
Ein erster Ansatz betrifft die Suche nach Alternativen, die dem Überleben und der Entwicklung der meisten Länder des Südens dienen, im Gegenzug zum herrschenden Modell, dessen wirtschaftlichen (Weltproduktion entspricht nicht den wirtschaftlichen Bedürfnissen), sozialen (Arbeitslosigkeit, Abbau der sozialen Sicherheit), ökologischen (Waldrodung und Umwelt Verschmutzung) und kulturellen (Zerstörung der kulturellen Vielfalt) Grenzen leicht erkennbar sind. Die zunehmende Ausgrenzung von Regionen wie Schwarzafrika, die von industriellen Ländern als strategisch unwichtig bezeichnet werden, ist auch beunruhigend.
 
Im allgemeinen befasst sich das CETIM ausführlich mit der Kritik an internationalen finanz- und Handelsorganisationen (IMF, WB, WHO) und mit dem heutzutage überwiegenden Einfluss der multinationalen oder transnationalen Unternehmen.
 

Ein zweiter wichtiger Ansatz betrifft die kulturellen Verhältnisse, die mit den grossen Migrationen am Ende dieses Jahrhunderts verbunden sind: die Begegnung an gewissen Orten zwischen politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Flüchtlingen mit Touristenmassen, die nach einem exotischen Abenteuer (mit manchmal schädlichen Konsequenzen) suchen. In diesem Sinne befasst sich das CETIM mit den Fragen des Asylrechts und der Lebensbedingungen der Immigranten. Das CETIM verurteilt auch den zunehmenden Rassen- und Fremdenhass, sowie Formen der Apartheid, und untersucht deshalb die weiteren Ursachen, die solchen Taten zu Grunde liegen.

Beunruhigt von der zunehmenden Zahl der sowohl im Norden als auch im Süden von der Globalisierung Benachteiligten, befasst sich das CETIM mit den verschiedenen Aspekten des Ausschlusses und der Unsicherheit. Ausserdem beschäftigt sich das CETIM für die mit den neuen Massenkommunikationsmitteln verbundenen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Konsequenzen.

 
Das CETIM : Treffpunkt der Solidarität
 

Das CETIM hat zum Ziel, kritische Debatten über die Entwicklung des XXI Jahrhunderts, die sowohl im Norden als auch im Süden stattfinden, zusammenzubringen. In diesem Sinne verfügt das CETIM über verschiedene Mittel.

Ungewöhnliche Veröffentlichungen

Das CETIM ist ein nicht gewinnorientierter Verein, der sich für Themen interessiert, die nicht immer die Gunst der Medien treffen. Das CETIM ist von den ungleichen Kräftebeziehungen zwischen verschiedenen sozialen Gruppen auf der nationalen sowie auf der internationalen Ebene überzeugt. Das Zentrum schlägt daher eine originelle und zugleich seriöse Analyse vor zu Themen wie : Ursachen unzähliger Konflikte, die täglich dem Frieden drohen; die allgemeine schlechte Entwicklung; und die Erarbeitung von Alternativen, die eine gleich berechtige und dauerhafte Entwicklung sichern könnten.

In diesem Sinne hat das CETIM bis heute ungefähr 80 Bücher veröffentlicht und verteilt. Es stellt ausserdem seine Kenntnisse und Verlegungserfahrung für Vereine und Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) zu Verfügung. Diese Werke haben hauptsächlich zum Ziel, ein weites Publikum über die mit der Globalisierung zusammenhängenden Gesellschaftsproblemen zu informieren und eine aktive Solidarität mit Menschen-rechtsopfern zu entwickeln.

Eine aktive Unterstützung von Sensibilisierungskampagnen


Durch verschiedene Initiativen, wie Gespräche und öffentliche Veranstaltungen, und mit der Hilfe eines bedeutenden Netzes von Organisationen und Bewegungen, beteiligt sich das CETIM an lokalen, nationalen und internationalen Kampagnen. Zum Beispiel organisierte das CETIM im November 1995 ein internationales Symposium über das Thema „GATT/WHO, welche Einsätze und welche Konsequenzen?“, das etwa zwanzig Oratoren zusammenbrachte.

Eine bedeutende Aktivität in den UNO Institutionen


Der allgemeine konsultative Status des CETIM beim wirtschaftlichen und sozialen Rat der Vereinten Nationen (ECOSOC) stellt ein wesentliches Instrument dar, mit dem das CETIM seine Aktivitäten entwickeln kann. Im Rahmen dieser internationalen Institutionen schliesst sich das CETIM mit Aktionsvorschlägen und Aufforderungen zu Reformen den Kritiken der Zivilgesellschaft (Massenbewegungen, Gewerkschaften und NRO) an.


Heutzutage befasst sich das CETIM ausführlich mit den Fragen des Respekts, der Anwendung und der Förderung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten. Ausserdem beschäftigt sich das CETIM mit den Fragen, die mit dem Recht zur Entwicklung zusammenhängen.

Ein Dokumentationszentrum für Forscher, StudentINNen, und andere


Das CETIM verfügt über eine in mehreren Themen spezialisierte Dokumentationssammlung, die regelmässig von über 250 regionalen und internationalen Zeitschriften, sowie von Publikationen der verschiedenen UNO Institutionen bereichert wird. Das Publikum kann auf Anfrage die Archive vom CETIM konsultieren.


Im allgemeinen ergänzen sich die Aktivitäten und verschiedenen Instrumente des CETIM. Dank seiner Originalität wird das Zentrum sowohl auf der internationalen und nationalen Ebene als auch im Genfer assoziativen Kreis geschätzt.

 
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Chi siamo:
« Non ci sono un mondo sviluppato ed
uno sotto-sviluppato,
ma solo un mondo mal sviluppato »
 
Questa convinzione, che ha condotto alla creazione del Centro Europa-Terzo Mondo (CETIM) nel 1970, interroga l’immagine positiva che viene generalmente attribuita al modello di sviluppo occidentale.
 
Questo “mal sviluppo”, con le sue dimensioni non solo economiche ma anche sociali ed ecologiche, non si confina unicamente al Terzo Mondo. Si estende alla società mondiale tutt’ intera : l’indebitamento vertiginoso ed il marasmo socio-economico che conoscono molti paesi del Sud, le differenze sempre più visibili tra le condizioni di vita e di consumo dei ricchi e dei poveri in tutto il mondo confermano l’attualità della designazione di un solo ed unico « mal sviluppo ». Difatti, secondo le statistiche e le analisi delle differenti istituzioni delle Nazioni Unite, non solo la povertà cronica non ha mai colpito così tante popolazioni nel mondo ; ma in più, i disastri ecologici si moltiplicano minacciando la soppravvivenza dell’umanità e del pianeta e facendo sorgere nuovi potenziali conflitti. Il sovrarmamento rappresenta d’altronde una problematica centrale del « mal sviluppo ».
 
All’ora della « globalizzazione del mondo » devono essere sviluppate nuove relazioni tra le nazioni, i popoli e gli individui che siano all’altezza degli sconvolgimenti provocati da questo paradigma economico.
 
Una delle problematiche centrali per la sopravvivenza e lo sviluppo della maggioranza dei paesi del Sud riguarda la ricerca di alternative al modello egemonico di cui si misurano chiaramente i limiti economici (per es.: l’inadattamento della produzione mondiale ai bisogni economici e sociali, il circolo vizioso dell’ indebitamento del Terzo Mondo), i danni sociali (per es.: la disoccupazione, lo smantellamento della sicurezza sociale), i disastri ecologici (per es.: la deforestazine, gli inquinamenti) e i danni culturali (per es. : l’uniformizzazione, il « ripiego identitario »). Un altro fenomeno proccupante è la marginalizazzione crescente di alcune regioni considerate come non strategiche dal mondo industriale, come l’Africa sub-sahariana.
 
In generale il CETIM mette l’accento sulla critica delle istituzioni finanziarie e commerciali internazionali (FMI, BM, OMC) e sul ruolo oggi predominante delle multinazionali o transnazionali.
 
Un secondo punto cruciale si osserva al livello delle interazioni culturali legate alle grandi migrazioni della fine di questo secolo : rifugiati politici, economici ed ecologici che, sotto certe latitudini, incontrano orde di turisti alla ricerca di un’esperienza esotica dalle conseguenze talvolta devastatrici. In questo senso, il CETIM mette in risalto, nel quadro delle sue attività, le questioni legate all’asilo, alle condizioni di vita degli immigranti, etc.
 
Il CETIM cerca anche di denunciare l’aumento del razzismo, della xenofobia e delle forme d’apartheid esaminando le cause strutturali di tali fenomeni.
 
Preoccupato dalla quantità crescente dei « marginalizzati » della globalizzazione, tanto nelle società del Nord che in quelle del Sud, il CETIM si occupa dei diversi sintomi dell’esclusione e della precarità, come le conseguenze economiche, sociali e culturali dell’esclusione delle nuovi reti di telecomunicazione.
 
Il CETIM : crocicchio della solidarità
 
Il CETIM cerca di contribuire all’incontro dei dibattiti critici che emanano dalla società, al Sud come al Nord, difronte alle orientazioni che si profilano per il XXI° secolo. A questo scopo, il CETIM ricorre a svariati mezzi.

Pubblicazioni « non come le atre »

Grazie alla sua specificità di associazione a scopo non lucrativo, il CETIM tratta di soggetti che non hanno le grazie dei media. Convinto dell’ineguaglianza dei rapporti di forza tra i diversi attori sociali, sia a livello nazionale che internazionale, il CETIM propone un serio ed originale chiarimento delle cause dei numerosi conflitti che quotidianamente minacciano la pace, del « mal sviluppo » generale ed elabora alternative capaci di assicurare uno sviluppo equo e durevole.
In questo senso, il CETIM ha fino ad oggi pubblicato e diffuso più di ottanta lavori ed offre la sua assistenza alle associazioni ed ONG che desiderano approfittare del suo aiuto tecnico e della sua esperienza nel campo dell’ edizione. Questi lavori sono principalmente destinati ad informare il grande pubblico e ad assicurare una solidarietà attiva tra le vittime delle violazioni dei diritti umani, di fronte ai problemi della società legati alla globalizzazione.

Un sostegno attivo alle campagne di sensibilizzazione

Attraverso iniziative diverse, come colloqui e manifestazioni pubbliche, d’intesa con una larga rete di organizzazioni e movimenti, il CETIM s’impegna in campagne locali, nazionali ed internazionali. Nel novembre 1995, ad esempio, il CETIM ha organizzato a Ginevra un Simposio internazionale sul tema « Gatt/OMC, quali problemi et quali conseguenze ? » che ha riunito una ventina di oratori davanti ad un centinaio di participanti.

Un’attività pertinente in seno alle istituzioni dell’ONU

Lo statuto consultativo di categoria generale di cui beneficia il CETIM al Consiglio economico e sociale delle Nazioni Unite (ECOSOC) costituisce uno strumento primordiale per lo sviluppo delle sue attività. Grazie a queste istituzioni internazionali, il CETIM si fa portavoce delle critiche emananti della società civile (movimenti di massa, organizzazioni di base, sindicati ed ONG) sotto forma di proposizioni d’azione concrete e d’appello all’innovazione.
Attualmente, il CETIM insiste in modo particolare sulle questioni del rispetto, dell’applicazione e della promozione dei diritti economici, sociali e culturali, come pure sui problemi legati al diritto allo sviluppo.

Un centro di documentazione per i ricercatori, gli studenti ed altri

Il CETIM dispone di una documentazione specializzata su molte tematiche, regolarmente alimentata da più di 250 periodici tanto regionali che internazionali e da diversi organi delle Nazioni Unite. Il suo archivio viene messo a disposizione del pubblico su richiesta.

Le attività e i diversi strumenti usati dal CETIM si completano e la sua originalità gli permette di essere apprezzato sia a livello internazionale e nazionale che nell’ambiente associativo di Ginevra